„Wenn ich bei einem Turnier mitspiele, ist die Spannung eben weg“

Nicht alle Stars suchen das Rampenlicht. Manche sind scheu, meiden die Öffentlichkeit. Wenn es darum geht, Loblieder auf die eigenen Erfolge zu singen, lassen sie lieber anderen den Vortritt. So tickt auch Oliver Bastian. Nach seinem mittlerweile fünften Sieg beim Vorgabe-Wettbewerb des Dreikönigsturniers in Roden tauchte der 35-Jährige ab.

Zahlreiche Interviewanfragen, darunter von der New York Times, Al Jazeera und Beate-Uhse-TV, ignorierte der Tischtennisspieler. Der TTC Gersweiler ist deshalb besonders stolz, dass der Turniersieger für die Vereinshomepage eine Ausnahme machte – und unerwartet offen und ehrlich Rede und Antwort stand.

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Spannung bis zum letzten Punkt

30 Spielerinnen und Spieler ließen sich von Hitze und Pandemie-Sorgen nicht aufhalten. Die dritte Ausgabe von „Unser Dorf spielt Tischtennis“ in Gersweiler war trotz aller Hürden ein erfolgreiches Spektakel. Dabei stand zwar, wie bereits in den Jahren zuvor, der Spaß im Vordergrund, doch auch aus sportlicher Sicht wurde in der Halle einiges geboten. Denn die Titelverteidiger vom „FC Zufall“ kamen richtig ins Schwitzen.

Zwar verteidigten André und Benedikt Damde an jenem Sonntag (17. Juli) ihren Titel – und durften folgerichtig auch den Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen –, doch die beiden Topfavoriten musste sich im Endspiel durch das Doppel kämpfen. Michael Birster und Jürgen Wiemer vom B-Team 2 verlangten den späteren Siegern alles ab. Es war ein hochklassiges Finale, das auch die übrigen Teams auf den Rängen in seinen Bann zog.

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Wir suchen das beste Vierertisch-Doppel im Saarland

Dass Vierertisch Spaß macht und mehr als eine nette Abwechslung zum Tischtennis-Alltag ist, das wissen die meisten Spielerinnen und Spieler. Deshalb wurde auch im Saarland in etlichen Vereinen bereits experimentiert: Netze abbauen, Tische zusammenstellen, Bank und Bande dazwischenschieben. Dass der Vierertisch im Saarland bislang lediglich clubintern genutzt wurde, liegt vor allem am hohen Materialaufwand des Riesen-Pongpong.

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Nach zwei Jahren Pause geht es wieder an die Tische

Die Menschen aus Gersweiler und Umgebung können langsam, aber sicher ihre Handgelenke aufwärmen. Denn nach zwei Jahren Corona-Pause findet am Sonntag, dem 17. Juli, endlich wieder „Unser Dorf spielt Tischtennis“ statt. Nachdem bei der letzten Ausgabe ganze 32 Mannschaften dabei waren, hoffen die Veranstalter vom TTC Gersweiler, dass die Halle in der Krughütter Straße nun erneut voll wird.

Die Regeln bleiben gleich: Jedes Team besteht aus zwei Spielern mit beliebigem Alter und Können. Es geht vor allem um den Spaß. Einzige Voraussetzung ist, dass niemand bei einem Tischtennisverein im Wettkampfbetrieb gemeldet ist. Pro Partie werden zwei Einzel gespielt und – bei Gleichstand – ein Entscheidungsdoppel. Auf die Gruppenphase folgt eine K.o.-Runde bis zum Finale. Wer keinen Schläger hat, kann einen beim TTC leihen.

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Jähes Erwachen aus dem Aufstiegstraum

Die zweite Kolumne von Jan-Philipp Lauer

Da sind wir also wieder. Zurück auf dem Boden der Tatsachen. Mit einer 5:9-Niederlage in Köllerbach verlor die zweite Mannschaft den Anschluss an die Tabellenspitze. Und da es sich so anfühlt, als wäre der Saisonabbruch nur eine Frage der Zeit ist, bleibt der Aufstieg dann wohl ein Traum. Kennt ihr das Gefühl, im Traum weglaufen zu wollen, aber man wird währenddessen von Gary, der Schnecke aus Spongebob, überholt? So fühlte sich das Spiel an. Und es riss uns aus den Aufstiegsgedanken wie der Fall von einem Hochhaus im Traum. Doch genug von diesem schläfrigen Gerede.

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Eng ist ein dehnbarer Begriff

Die erste Kolumne von Jan-Philipp Lauer

Jaja, unser TTC Gersweiler und die knappen, wichtigen Spiele. In der jüngeren Vergangenheit standen diese für eine Mischung aus der Corona-Politik, dem Morgen nach einer Kneipentour mit Oliver und Marvel’s „Infinity War“; oder anders: Ratlosigkeit, Kopfschmerzen und wenig Happy Ends.

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Verlorener Punkt

Der Befreiungsschlag war zu Greifen nah, doch am Ende machte sich Enttäuschung im Sportzentrum Gersweiler breit. Das 8:8 gegen die verstärkte Reserve aus dem Illtal hätte der TTC vor dem ersten Ball vermutlich unterschrieben, doch nach 6:0- und 7:2-Führung hatten die Gersweiler Spieler zu sehr an den ersten Sieg in dieser Saarlandligasaison geglaubt.

Nach drei gewonnenen Doppeln und Einzeln, darunter ein starker Erfolg von Charles Gunawan gegen Illtals Spitzenspieler Alexander Baal, war die Heimmannschaft voll auf Kurs. Doch drei verlorene Spiele hintereinander im fünften Satz brachten die Gäste wieder heran. Nach dem engen Schlussdoppel durften sich die Illtaler über einen Punkt freuen.

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Die Saarlandliga ist hartes Brot

Auf der Mitgliederversammlung hatte Mannschaftsführer Oliver Bastian für seine Saarlandliga-Mannschaft eine schwierige Saison im Kampf gegen den Abstieg angekündigt. Zumindest gemessen am Saisonstart sollte er recht behalten. Nach null Punkten aus zwei Spielen ist das Team Tabellenletzter.

Dabei zeigte das Gersweiler Flaggschiff am Freitag beim Favoriten aus Wemmetsweiler eigentlich keine schlechte Leistung. Das 6:9 war umkämpft, und mit etwas mehr Glück hätte es zum Auftakt zu einem Punkt reichen könnten. Einen Tag später gab es bei der zweiten Heusweiler Mannschaft allerdings nichts zu holen – vor allem, weil der TTC ohne die Spitzenspieler Bastian und Eric Laubach sowie Hagen Scholl antreten musste. Ersatzgeschwächt reichte es nur zu einem 4:9.

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Stotterstart

Der heiß ersehnte Saisonbeginn beim TTC Gersweiler war am Ende eher abgekühlt. Dabei hätte die zweite Aktivenmannschaft endlich mal einen Sieg beim Angstgegner feiern können. Doch bei der TTG Werbeln versagten dem Schlussdoppel die Nerven.

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